
Meine Geschichte
Mein Name ist Bernhard Rump geb.02.03.62 in Sögel genau in dem
Krankenhaus in dem mein Schicksal begann.
Und zwar im März 2002 als ich wegen starker Schmerzen im rechten Oberschenkel in das Krankenhaus kam. Dort konnte man auf Anhieb nicht die Ursache für meine Schmerzen finden. Dann fingen die üblichen Untersuchungen an. Vom Röntgen, zum Mrt und Ct, aber man konnte einfach nichts finden. Man ging davon aus das die
Bandscheiben diesen Schmerz verursachen, so vergingen die ersten 3 oder 4
Wochen so genau weiß ich das nicht mehr. Ich war dann ein paar Tage
Zuhause , da fing der gleiche Mist noch mal an. Und schon war ich wieder
in der Klinik wieder die gleichen Untersuchungen . Und kein Befund.
Auf meine Bitte doch mal mein Oberschenkel zu Röntgen bekam ich
Die Antwort : dann kann man ja nur ihren Knochen sehen .Er wollte das Gewebe sehen . Hätte er es doch nur getan.
Also wieder in die Trommel und CT und Schmerzmittel ohne Ende.
Aber immer nur Aufnahmen von der Wirbelsäule und vom rechten Knie.
Aber nicht vom Oberschenkel. So verging die Wertvolle Zeit ich hatte das
Gefühl es glaubt mir keiner . Dann ging ich aus Trotz im August wieder zur
Arbeit . Allerdings nicht lange da ging es wieder los. Dann kam man auf die
Idee mich auf die innere Abteilung der Klinik zu verlegen . Weil der Rheuma-
Faktor in meinem Blut nicht optimal sei. Dort konnte man mit mir und meinen
Schmerzen nichts anfangen, aber man besorgte mir endlich einen Termin in
einer Klinik die auf Bandscheiben und Nerven spezialisiert sind .
Mittlerweile hatten wir schon den 21.Oktober. In dieser Klinik wollte man die Bandscheiben
frei legen und künstlich reizen. Dort fragte ich den Doc ob er meinen Oberschenkel röntgen würde . Das geschah noch am gleichen Tag .
Was da auf dem Bild zu sehen war sah nicht gut für mich aus .
Jetzt begann mein Leidensweg erst richtig aber nicht in dieser Klinik sondern
im Universitätsklinikum in Münster , wo man mir dann am 23. Oktober die
Diagnose mitteilte:
Sie haben einen sehr bösartigen Tumor im Oberschenkel.
Mein Oberschenkelknochen war schon sehr stark von innen nach außen
zerstört worden, also wurde ich komplett eingegipst beide Beine in einer V Form . Der Knochen durfte auf gar keinen Fall brechen .Der Knochen sollte
durch eine Tumorprothese ersetzt werden . Die Anfertigung hätte 3 Wochen
dauern sollen ,zu lange wie sich dann heraus stellte . Mittlerweile hatte man
eine Probe aus dem Knochen entnommen, und nach Leipzig zur Uni
geschickt .
Dort stellte sich heraus was ich wirklich hatte ,und zwar war es ein
Leiomysarkom G3 !! . Also gab es jetzt auch eine Chemo, und die Zeit lief mir und den Ärzten davon. Dann brach auch noch der Oberschenkelknochen und,
der Krebs zerstört mein Gewebe , es musste was passieren für die Tumorprothese war es jetzt zu spät.
Ich hatte nur zwei Möglichkeiten ,entweder
Bein ab ganz oder eine Umkehrplastik .Meine Frau und ich haben uns dann für
Die Umkehrplastik entschieden .
So ist mein Fuß heute mein Kniegelenk . Ich versuche ein ganz
normales Leben zu führen .Ein Jahr nach der OP habe ich meine Tätigkeit als Gabelstaplerfahrer wieder aufgenommen.
Mit einer Röntgenaufnahme im Sögeler Krankenhaus im März wäre das vielleicht nicht passiert. Am 10. Dezember 2002 wurde ich von Prof. Winkelmann operiert!!
Ich habe unsere Endscheidung bis heute noch nicht bereut.Das Wichtigste ist aber doch, dass der Krebs bis heute noch nicht wieder ausgebrochen ist. |