Auch ich trage normale Socken und habe in den letzten 21 Jahren mit unterschiedlichen Stärken experimentiert. Welche Stärke man verwenden will, muss man bereits beim Bau der Prothese mit dem Techniker abstimmen!
Ich habe mich in den letzten Jahren für dickere Sportsocken entschieden. Sie haben den Vorteil, dass ich sie nicht so oft tauschen muss -> saugen besser. Wenn ich leicht anschwelle, was sehr selten vorkommt (nur bei starker Belastung) habe ich dann die Möglichkeit, immer noch auf dünnere Socken umsteigen zu können.
Wichtig ist, dass man die Socken tauscht, wenn man schwitzt. Wer mit nassen Socken in der Prothese geht, reibt sich viel leichter auf. Je nach Klima und Beanspruchung kann es schon einen Bedarf an zehn Socken pro Tag geben. Vor allem wenn ich in der Natur unterwegs bin, achte ich sehr auf den Tausch der Socken und habe immer ausreichend frische Socken mit.
Ich habe vom ersten Tag an Socken getragen und finde es unangenehm ohne Socken in der Prothese zu stehen. Ohne Socken habe ich nur mit einer Badeprothese praktiziert, die sich übrigens nicht wiklich bewährt hat (war beim Schwimmen mehr im Weg als sie genützt hat).
:-)
Gerhard |